Für den Rennsport im Eiskanal entwickelten sich Rodeln für Skeleton, der Bob (für zwei oder vier Athleten) sowie die Rennrodel (Ein- oder Zweisitzer). Skeleton und Bob können auch von Amateuren in einigen wenigen Wintersportorten ausprobiert werden.
Rennrodeln auf Kunstbahn wird in Wikipedia wie folgt erklärt:
Beim Rennrodeln auf Kunstbahn – auch Kunstbahnrodeln genannt – wird mittlerweile fast nur noch auf einer Kunsteisbahn (Eiskanal mit künstlicher Kühlung und erhöhten Kurven) gerodelt, wobei der Fahrer auf dem Rücken liegt. Gelenkt wird durch Beindruck, Verlagerung des Oberkörpers und durch Ziehen der Griffe mit den Händen. Die ideale Fahrweise ist dabei, sich so flach wie möglich auf dem Rodel zu halten. Das Beschleunigen beim Start erfolgt durch beidhändigen Zug und Abstoß von den Bügeln, sog. Startabzug und anschließend durch kurze Schläge mit den Händen auf das Eis, sog. Paddelschläge.
Für das Skeleton ist bezeichnend, dass der Sportler mit dem Kopf voraus und Bauch nach unten auf der Skeletonrodel liegt.
Der Bobsport bedient sich eigens erbauter Schlitten für zwei oder vier Fahrer. Dabei gibt es immer einen Fahrer und einen Bremser.
Kunstbahnrodeln im Einzel oder Doppel unterscheiden sich von „normalen“ Rodeln hauptsächlich dadurch, dass es nur eine Liegeposition gibt und das Kurven durch leichteste Verlagerung des Körpergewichtes und der Beinposition erzielt wird.
Hier sei übrigens erwähnt:
Zu den erfolgreichsten und bekanntesten Kunstbahnrodlern zählt ohne Zweifel der Südtiroler Armin Zöggeler.
In seiner langen Karriere ist er zum wahren Ausnahmesportler geworden. Er ist der Einzige, der bei sechs Olympiaden sechs Medaillen gewinnen konnte:
2x Gold (2002 und 2006), 1x Silber (1998) und 3x Bronze (1994, 2010 und 2014).
Zu diesen Erfolgen kommen noch sechs WM-Titel (2011, 2005, 2003, 2001, 1999, 1995), dazu noch bei FIL-Weltmeisterschaften 3x Silber (2009, 2007, 2000) und 1x Bronze (2012).
Nach dem Abschluss seiner sportlichen Karriere, wurde er zum Rennsportleiter des italienischen Rodelverbandes.